Energieeffizient neu zu bauen ist zu begrüßen. Durch die richtige Wahl von
- Baumaterialien, idealerweise natürliche wie Lehm oder Holz,
- Dämmung, idealerweise ebenfalls natürliche wie Zellulose,
- passiver Kühlung, etwa mit Sonnenschutz oder begrünten Fassaden,
- Technik, Fernwärme oder Wärmepumpen,
werden niedrige CO₂-Äq.-Werte bei Ökobilanzen (LCA) erzielt.
Doch die niedrigsten Werte werden nicht im Neubau erreicht, sondern bei der Ertüchtigung des Bestands. Gemeint sind dabei nicht denkmalgeschützte Gebäude, sondern jene, in denen die Nutzer gegenheizen müssen. Die Energieeffizienz ist unterirdisch, die schlechteste Klasse, nämlich H. Sie werden WPB genannt, für Worst Performing Buildings. Für Immobilienunternehmen auch bekannt als stranded assets.
Diese Häuser müssen dringend saniert werden. Mit den neuen EU-Regelwerken und der ESG-Compliance werden solche stranded assets das Portfolio zunehmend wertmindernd belasten.
Die gute Nachricht: Genau diese Bauvorhaben, Sanierungen von WPB, werden am stärksten gefördert. Lassen Sie sich dafür professionell begleiten, von einem Architekten und einem Energieberater.
Ob Ihr Gebäude zu den förderfähigen Sanierungsfällen zählt und welche Maßnahmen sich am meisten lohnen, lässt sich im direkten Austausch am schnellsten klären. Sprechen Sie mich gerne an.
