Sunlit indoor nook with potted plants, wood planks, stone slabs, and stacked bricks

Ist das Gebäude, das ich plane, gesund?

Man geht meist automatisch davon aus, oder? So einfach ist es leider nicht.

Die konventionelle Bauweise hat sich etabliert, und jeder geht davon aus, dass ein Haus auch gesund ist, wenn man mit den gängigen Bauprodukten baut. Dabei ist festzustellen, dass gerade bei Stahlbetonbauweise mit WDVS Schimmelbildung keine Ausnahme ist. Das liegt häufig an unzureichendem Lüften, ein Problem, das etwa bei Holzbau- oder Lehmbauweise kaum auftritt, weil die Außenwand atmet und Luft durchlässt. In der konventionellen Bauweise muss das durch eine Lüftungsanlage ersetzt werden, oder durch strikte Lüftungsmuster der Nutzer, die in der Praxis meist nicht eingehalten werden.

Das ist nur ein Beispiel für ein Thema, das im Neubau selten mitgedacht wird. Weitere:

  • Brandschutz und Ausgasung: Kunststofffenster (PVC) geben im Brandfall stark giftige Gase ab.
  • Faserstoffe: Ältere Mineralwolle (vor 1996 verbaut) gilt als Sondermüll. Auch aktuelle, biolösliche Mineralwolle kann bei Verarbeitung und Rückbau feine Fasern freisetzen, die die Atemwege reizen.
  • Schadstoffe aus Bauprodukten: Lösemittel, Formaldehyd und Weichmacher aus Farben, Klebern, Bodenbelägen oder Möbeln belasten die Raumluft, oft unbemerkt über Jahre.
  • Schallschutz: Gute Schalldämmung zwischen Wohnungen und zur Straße hin reduziert Stress und verbessert Schlafqualität, ein oft unterschätzter Gesundheitsfaktor.
  • Sommerlicher Wärmeschutz: Bei zunehmenden Hitzewellen wird ein gutes Raumklima im Sommer genauso wichtig wie die Wärmedämmung im Winter, unter anderem durch Verschattung, Speichermasse und natürliche Lüftungskonzepte.

Unsere Räume sind also oft nicht so gesund, wie wir denken, obwohl wir in Deutschland einen Großteil unserer Zeit dort verbringen.

Was können Sie für ein gesundes Raumklima in Ihrem Gebäude tun? Das besprechen wir gerne im Rahmen einer Erstberatung.